Die Hochzeit von Lisi und Roland

Mittlerweile habt ihr schon ein paar Wochen nichts mehr von mir gehört und gesehen. Die Wartezeit ist nun aber zu Ende und ich habe wieder einen BLOG- Artikel für euch. Heute darf ich euch von der Hochzeit von Lisi und Roland erzählen. Ja, schon wieder Lisi und Ronald. Ein toller Zufall machte es möglich, dass ich innerhalb von 10 Monaten 2 Brautpaare begleiten durfte, die den gleichen Namen hatten.

Georgenberg, Herbst, Kirchdorf, Kremstal

LISI und Roland

Es war ein Tag im September im schönen Almtal, im Herzen von Oberösterreich. An diesem besonderen Tag gaben sich Lisi und Roland das Ja- Wort.

 

Roland wurde gleich in der Früh, also eigentlich noch mitten in der Nacht, von seinen Kumpels aus der Feuerwehr unliebsam geweckt. Seine Kameraden ballerten Salven von Knallkörpern in die Luft. Sowas habe ich in der Professionalität noch nie gesehen. Während Rolannd schon das erste Bier trinken musste, wurde Lisi von ihrer Schwester mit dem Brautkleid eingekleidet. Nachdem Lisi Ihr Brautkleid angezogen hatte und zur Braut wurde, kam Roland auch schon, um sie zur Trauung abzuholen. Dieser Moment ist immer wieder bewegend, wenn der Bräutigam seine Braut das erste Mal sieht. Die Emotionen sieht man, diese Emotionen spürt man, diese Emotionen sind überwältigend, wenn man sich aufmacht, um sich die ewige Liebe zu schwören.

Wir fuhren nach Viechtwang; das ist ein kleiner Ort, der direkt an Scharnstein angrenzt. Zur Fahrt hin wurden wir von der Landjugend an der Weiterfahrt gehindert. Alle Gäste durften einen Schnaps oder ein Achterl Wein trinken und gegen eine Spende durften wir schließlich zur standesamtlichen Trauung weiterfahren. Das sogenannte Vorziehen oder Absperren ist ein österreichischer Brauch, der bei fast jeder Hochzeit gelebt wird. Die standesamtliche Trauung fand in einem urigen und liebevoll dekorierten Stadl statt. Die engste Familie hatte sich hübsch hergerichtet, um Zeuge zu sein, wie sich Lisi und Ronald vor der Standesbeamtin das Ja- Wort geben. Nach der schönen Traurede wurden den Gästen Häppchen serviert. 

Nachdem wir unsere Energiereserven aufgefüllt hatten, gingen wir in die direkt angrenzende Pfarrkirche, wo Lisi und Roland vor Gott den Bund der Ehe eingingen. Die Pfarrkirche war bis auf den letzten Platz gefüllt. Alle hörten den netten Worten vom Pfarrer zu. Das gegenseitige Ehegelübde, die Ringübergabe und der erste Kuss als Ehepaar waren die Höhepunkte der Trauung.

Wir fanden uns nach der Trauung nochmals in einem Garten zusammen. Dort wurden dem frisch vermählten Ehepaar Glückwünsche und Geschenke überbracht. Zur Stärkung gab es noch etwas zu essen und trinken. Schön langsam machten wir uns auf nach Vorchdorf in die Kitzmantelfabrik, um uns auf die Party einzustimmen.

 

Es waren rund 350 Gäste geladen und alle sind der Einladung von Lisi und Roland gefolgt. Das Essen war ein Traum, die Band hat richtig gut gespielt und die Stimmung war ausgelassen. Was ist bei der Party alles passiert? Die Braut wurde gestohlen, der Bräutigam wurde gestohlen (und jedes Mal wieder ausgelöst) es wurde getanzt und getrunken bis in die Morgenstunden. Das Fest war richtig schön und die Kitzmantelfabrik konnte als Hochzeitslocation mehr als nur überzeugen.

Wie geht es weiter?

Das war‘s schon für heute, aber wie geht es weiter? Weiter gehen wird es mit einer Sonderausgabe, und zwar bereits am Montag pünktlich zum Launch der neuen Webseite eines österreichischen Betonfertigteilherstellers. Für dieses innovative Unternehmen durfte ich im Dezember eine große Kampagne fotografieren (in Bildern festhalten???) 

 

bis dann, euer Thomas

Und wieder ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Wenn du dir ein Stück vom Orient in dein Wohnzimmer hängen möchtest, schau bitte in meinen Shop, da biete ich einige Motive als Druck an. Wenn du Interesse an weiteren Motiven hast, schick mir einfach eine Mail. Ich freu mich über eine Nachricht von dir!


KEINE MÄRCHEN SONDERN GESCHICHTEN 

 

"Frei nach meinem Slogan - keine Märchen, sondern Geschichten - erzähle ich mit meinen Bildern Geschichten. Geschichten von Menschen wie sie sind, was sie machen und was sie bewirken."


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