In der Schlosserei

Vor zwei Wochen habe ich euch meine Gedanken zum Herbst nähergebracht. Ich habe euch erzählt, wie mich meine Kindheit geprägt hat und wie sehr ich den Nebel mag. Heute gibt’s wieder mal was aus meinem fotografischen Alltag zu berichten. Ich möchte euch auch meine Gedanken erzählen, was meiner Meinung nach für ein gutes, schön inszeniertes Heldenbild wichtig ist.

Georgenberg, Herbst, Kirchdorf, Kremstal

SCHLOSSER

In den vergangenen Wochen habe ich den Auftrag erhalten, dass ich für ein sehr traditionsreiches Unternehmen aus Kirchdorf an der Krems – die Fa. Jäger Metalltechnik – Referenzfotos und Mitarbeiterfotos erstellen darf. Die Bilder sind auch schon auf der neuen Webpage. Werft mal einen Blick darauf. Michael Jäger – der Chef des mittlerweile über 100 Jahre alten Unternehmens – freut sich über jeden Besuch. www.jaeger-metalltechnik.com

Mitarbeiterfotos von Handwerksbetrieben gehören zu meinen absoluten Lieblingsthemen. Wenn ihr meine Arbeiten verfolgt, werdet ihr schon das eine oder andere Heldenfoto gesehen haben. Mir gefällt es, wenn ich traditionelle Berufe in ein modernes Licht rücken darf. Ich mag es, Menschen bei der Arbeit zu fotografieren. Man spürt bei allen die Begeisterung für den Job, trotzdem merkt man die Härte, die der Alltag in diesem schweißtreibenden Arbeitsumfeld mit sich bringt. 

 

Diese inszenierten Fotos bei Menschen bei der Arbeit haben eine ganz besondere Strahlkraft. Sie zeigen die Menschen, die hinter den fertigen Produkten stehen. In der heutigen, schnelllebigen Zeit ist es für viele KundInnen wahnsinnig wichtig, hinter die Kulissen eines Betriebes, hinter die Fassade eines schönen modernen Logos sehen zu können. Bilder von hart arbeitenden Menschen zeigen, dass es zwar große, schwere Maschinen braucht, um schöne Produkte aus Stahl zu fertigen, was aber ohne Menschen nicht geht. Menschen, die sich jeden Tag in der Früh das Arbeitsgewand anziehen und wissen, dass wieder ein harter Tag vor ihnen liegt. Nach geleisteter Tat bist du dreckig und verschwitzt, trotzdem weißt du, dass du für deine KundInnen da draußen wieder was Gutes getan hast. 

 

Ich versuche immer die Härte des jeweiligen Berufes einzufangen. Am ersten Blick scheint alles leicht, aber wenn du selbst mal ein Werkstück in die Hand nimmst und versuchst, irgendwas daraus zu machen, verstehst du, dass es richtig viel Zeit braucht, um alle Handgriffe zu erlernen und zu perfektionieren. Noch dazu gibt es überall eine Unmenge an Kniffen, auf die du selbst draufkommen musst. Ich ziehe vor jedem einzelnen Handwerker meinen Hut. Ob das ein Maurer, ein Schlosser, ein Tischler, ein Dachdecker, ein Elektriker, Installateur oder Fliesenleger ist. Nicht nur die Bauarbeiter haben sich meinen Respekt verdient, sondern auch alle anderen Handwerker wie Bäcker, Landwirte, Mechaniker … Ich bin mir sicher, dass ich ca. 1.000 Berufe und Berufungen vergessen habe. Seht es mir bitte nach.

ACHTUNG: EIGENWERBUNG!

Wenn du ein Unternehmen hast und du neue Mitarbeiterfotos machen möchtest, freue ich mich über eine Anfrage an thomas@tb-p.at . Aber mein Appell richtet sich nicht nur an Unternehmer. Wenn du ein Hobby hast und du dich gerne mal bei der Ausübung deines Hobbys fotografieren lassen möchtest, schick mir einfach ein Mail. Mir fällt da ganz spontan Modell- und Kripperlbau, Autotuning, … ein. Ich freue mich über jedes einzelne Foto, das ich fotografieren darf.

Wie geht es weiter?

Im nächsten Blog erwartet dich wieder ein spannendes Thema aus meinem fotografischen Alltag. Es wird ganz sicher wieder unterhaltsam werden. Ich freue mich über jeden Kommentar, über jedes Like auf Facebook und auf Instagram. 

Bis zum nächsten Mal, Thomas

Und wieder ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Wenn du dir ein Stück vom Orient in dein Wohnzimmer hängen möchtest, schau bitte in meinen Shop, da biete ich einige Motive als Druck an. Wenn du Interesse an weiteren Motiven hast, schick mir einfach eine Mail. Ich freu mich über eine Nachricht von dir!


KEINE MÄRCHEN SONDERN GESCHICHTEN 

 

"Frei nach meinem Slogan - keine Märchen, sondern Geschichten - erzähle ich mit meinen Bildern Geschichten. Geschichten von Menschen wie sie sind, was sie machen und was sie bewirken."


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Herbstbeginn

Nach einigen Wochen kreativer Pause freue ich mich heute wieder, dich auf meinem BLOG begrüßen zu dürfen. Ja, mir ist das Bloggen abgegangen! Was ist seit meinem letzten Artikel alles passiert? Wow, ich hatte so viel zu tun. Ich habe Fußballmannschaften und Eishockeymannschaften fotografiert, ich habe für Firmen Fotos gemacht und natürlich waren auch einige Hochzeiten bei mir im Kalender und das Schöne ist, dass die Hochzeitssaison für mich noch nicht vorbei ist. Ich darf noch ein paar glückliche Paare fotografisch begleiten, wenn sie den Bund der Ehe schließen.

Georgenberg, Herbst, Kirchdorf, Kremstal

Worum geht es heute?

Zuerst mal herzlich Willkommen zu meinem heutigen Blogartikel. Es freut mich sehr, dass du wieder da bist und dir meine Geschichten und meine Erlebnisse durchliest und vor allem dir meine Bilder anschaust. 

Heute geht es um den Beginn des Herbstes

Mir ist es immer wichtig, etwas Wissen zu vermitteln. Heute geht es um die Wortherkunft: Das Wort Herbst hat sprachgeschichtlich denselben Ursprung wie das englische Wort harvest „Ernte(zeit)“, das lateinische Wort capere „pflücken“ und das griechische Wort kapós „Frucht, Ertrag“. Ursprünglich bedeutete das Wort Herbst also „Erntezeit“. Diese landwirtschaftliche Bedeutung blieb im Englischen erhalten, während sie sich im Deutschen zur allgemeinen Bezeichnung der Jahreszeit verschob. 

Mein persönlicher Herbst

Der Herbst ist für mich der Beginn einer ruhigeren Zeit im Jahr. Der Kalender ist nicht mehr so voll, wie in den Vormonaten. Es wird schon früher dunkel und ich freue mich, wenn ich mit einer warmen Tasse Tee, in eine Decke eingedreht auf der Couch sitzen kann. Ich finde es wahnsinnig emotional, wenn sich die Blätter verfärben, wenn es ruhiger wird und wenn die Nebel aufziehen. In der Region, in der ich aufgewachsen bin, im nördlichen Waldviertel in Niederösterreich, kann es sein, dass im Oktober die ersten Nebel einziehen und erst wieder im Jänner bei der klirrenden Kälte abziehen. Das hat mich geprägt und ist ganz tief in mir verwurzelt und deswegen gefällt mir die nebelige Jahreszeit so sehr. Manche werden mich schief anschauen, aber genauso wie ich den Nebel mag, mag ich es auch, wenn es in der Früh spät hell und am Abend früh dunkel wird. Die Gespräche in der Familie werden wieder intensiver und man kann die Zweisamkeit wieder mehr genießen – es wird kuscheliger. Es werden aber auch noch viele schöne, sonnige und vielleicht sogar warme Tage dabei sein. Da heißt´s: Vitamin B tanken und die Reserven auffüllen. 

Als Fotograf hat man natürlich im Herbst auch sensationelle Möglichkeiten, um herrliche Fotos zu schießen. Letztes Jahr bin ich mit meiner damals neuen Drohne ausgeflogen und habe von der Region Kirchdorf an der Krems einige herrlichen Herbstfotos gemacht. Die Drohne ist übrigens ein Wahnsinn – ohne eine Marke nennen zu wollen – aber die Hasselblad- Kamera, die da drauf ist, braucht sich echt nicht zu verstecken.

Was erwartet dich beim nächsten Beitrag?

Ehrlich gesagt, weiß ich es noch nicht. Es kann sein, dass ich dir eine meiner Hochzeiten zeige, es kann aber auch sein, dass ich dir Sportfotos zeige. Es bleibt also weiterhin spannend. Ich wünsche dir bis dahin eine gute Zeit und lass es dir gut gehen!

 

Bis zum nächsten Mal, Thomas

 

Und wieder ein kleiner Hinweis in eigener Sache:

Wenn du dir ein Stück vom Orient in dein Wohnzimmer hängen möchtest, schau bitte in meinen Shop, da biete ich einige Motive als Druck an. Wenn du Interesse an weiteren Motiven hast, schick mir einfach eine Mail. Ich freu mich über eine Nachricht von dir!


KEINE MÄRCHEN SONDERN GESCHICHTEN 

 

"Frei nach meinem Slogan - keine Märchen, sondern Geschichten - erzähle ich mit meinen Bildern Geschichten. Geschichten von Menschen wie sie sind, was sie machen und was sie bewirken."


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Reiseblog Tunesien #15

Herzlich willkommen zum 15. und gleichzeitig letzten Reiseblog aus Tunesien!

Letzte Woche habe ich euch ein paar meiner Highlight- Fotos gezeigt und euch „versprochen“, dass ich euch diese Woche ein paar Bilder von mir selbst als Fotograf zeige. Normalerweise hole ich ja andere Leute vor den Vorhang, heute heißt es aber:

BÜHNE FREI für Thomas Brunner :-)

Von jedem gibt es ein paar Schnappschüsse vom Urlaub und da ich ja nicht nur zum Fotografieren nach Tunesien geflogen bin, sondern um das Land kennenzulernen, habe ich natürlich auch das Nationalmuseum von Le Bardo in Tunis besucht.

 

Heute ist alles chic, aber vor ein paar Jahren wurde darin Amok gelaufen. Wenn man genau hinschaut, kann man heute noch die Einschusslöcher erkennen. Ein trauriger Anblick! Aber das Bardo-Museum ist einfach einen Besuch wert und liegt rund 4 Autokilometer außerhalb des Stadtzentrums von Tunis.

 

Schaut mal auf deren Seite: http://www.bardomuseum.tn

 

Sidi Bou Said

Wenn Ihr euch noch an einen ganz frühen Blog- Artikel erinnern könnt, war ich auch in Sidi Bou Said. Einem Künstlerdorf außerhalb von Tunis. Die weißen Häuser mit den türkisblauen Akzenten sind absolut typisch für die Region und sind einfach nur schön. Es gibt einen Künstlermarkt, sehr viele Cafés und einen Ausblick über die Bucht von Tunis … zum Dahinschmelzen. Wenn wir wieder uneingeschränkt reisen dürfen, schaut unbedingt dort vorbei und genießt einen „Bambalouni“ an einem der Verkaufsnischen. 



Tunis

Über die Hauptstadt Tunis habe ich euch im Laufe der letzten 14 Wochen Einiges erzählt. Unter anderem auch, dass Tunis namensiebend für Tunesien war, dass es auch in der tunesischen Hauptstadt eine Medina gibt um die ein Souk gebaut wurde. Die Souks müsst Ihr euch unbedingt anschauen, wenn Ihr in einer größeren Stadt im arabischen Raum seid!


Ihr müsst auch einmal ganz früh raus, um den Sonnenaufgang zu genießen! Kauft euch in einem der unzähligen Cafés einen Kaffee und schaut den Leuten zu, wie sie in den Tag starten.

 

Zusätzlich zu dem, wie eine Großstadt erwacht, bekommt Ihr auch einen Sonnenaufgang zu sehen, den Ihr euer Leben lang nicht vergessen werdet! Auch der Sonnenuntergang hat seinen ganz besonderen Reiz!


Wie in jeder Hauptstadt gibt es so wahnsinnig viele Einzelgeschichten, die man im Laufe der Zeit erlebt. Man sieht und erlebt so viele Menschen, wie sie leben, wie sie arbeiten, was sie mögen. Auch ich hatte das Glück, solche Geschichten erleben und fotografieren zu dürfen. Da war ich zum Beispiel unterwegs und hab‘ mich treiben lassen und plötzlich habe ich den jungen Mann, mitten in seiner Werkstatt erlebt. Ein Traum von einem Bild!

Hammamet

Man muss gar nicht mal so genau gelesen haben, aber ich war einige Tage während meiner Reise in Hammamet. Was ich dort alles erlebt habe, könnte halbe Bücher füllen. Ich habe aber auch einen ganz besonderen Menschen erlebt, der uns für ein paar Dinars durch eine ehemalige Stadtvilla, Villa Sebastian, in der sich mal Winston Churchill aufgehalten hat, gezeigt hat. Er hat uns alles über die Villa erzählt und am Ende gab es noch einen Kaffee für uns.


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Reiseblog Tunesien #14

In der vergangenen Woche habe ich euch einiges über die tunesische Küche erzählt. Unter anderem, dass es in Tunesien sehr viele süße Köstlichkeiten gibt. Die bekanntesten Süßspeisen sind Bambalouni, Makroud und Baklava. Alle Speisen sind im arabischen Raum sehr verbreitet. Worum geht es heute? Heute geht es um meine persönlichen Eindrücke von der Reise.

Hafen von Port el Kantaoui
Hafen von Port el Kantaoui

MEINE REISEERFAHRUNGEN:

In Tunis ist immer was los. Egal ob bei Tag, oder bei Nacht. Die Straßen sind von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gesteckt voll. In einem älteren Beitrag habe ich euch schon mal davon gewarnt, dass ihr in der Hauptstadt bitte nicht selbst mit dem Auto fährt. 

 

Wenn ihr mal alleine unterwegs seid, passt bitte auf euch auf. Ich hatte ein paar Diskussionen wegen meiner Kamera. Einer ging sogar soweit, dass ich Bilder löschen musste, auf denen er gar nicht drauf ist. Er stand neben mir, wie ich am Auslöser gedrückt habe. Im Nachhinein wurde mir klar, dass er nur Geld von mir wollte. Das habe ich während meiner 13 Tage ein paar Mal erlebt. In Hammamet hat ein Obsthändler 1 Dinar (umgerechnet rund 30 Cent) von mir gewollt, dass ich dieses Foto von ihm machen durfte:

Obsthänder, Hammamet, Obst, Handel
Obsthänder

Ich bin aber auch auf sehr offene Leute gestoßen. Leider spreche ich weder Arabisch noch Französisch und immer, wenn ich Fotos machen wollte, musste ich mit Händen und Füßen sprechen, um mich verständigen zu können. Das Ergebnis war immer, dass ich mit offenen Armen empfangen wurde. Eines Tages wurde ich sogar in einen Hinterraum gebracht, um Fotos von einem Tischler zu machen, der gerade mitten in den Vorbereitungen für Fassbinden war. 


Einige Fischer haben sogar Deutsch gesprochen. Einer war mit einer Frau aus Deutschland verheiratet und hat auch dort gelebt. Jedoch hat ihn nach einigen Jahren das Heimweh gepackt und er ist wieder nach Tunesien zurückgezogen und verdient sich heute seine Sporen als Fischer. Der Zweite, mit dem ich gesprochen habe, sprach auch sehr gutes Deutsch. Er hat viele Jahre lang in Österreich gelebt und gearbeitet. Auch bei ihm war es nach ein paar Jahren im Ausland so, dass er wieder zurück nach Hause wollte. Beide haben mir erzählt, dass ihnen das unbeschwerte Leben in Tunesien viel besser gefällt, als das Leben in Mitteleuropa, wo alles bis ins letzte Detail geregelt ist. Sie haben mir, nachdem wir uns kurz kennengelernt haben, angeboten, mit Ihnen einen Fisch zu essen. Dieses Fisch habe die Fischern an diesem Tag mit Ihrem Boot aus dem Mittelmeer gefischt haben.


Für einige Fotos habe ich einfach die Kamera in die Höhe gehalten, mit dem Finger hingezeigt und mit meiner Gestik und Mimik gefragt, ob es okay ist, dass ich von ihnen Bilder mache. Ein Besitzer eines Gemüseladens hat sich gleich voll ins Zeug geschmissen und hat mir eine sensationelle Pose angeboten. Selbstverständlich hatte ich meine Kamera zu diesem Zeitpunkt schon perfekt eingestellt, sodass ich ein richtig belichtetes Bild bekommen habe. Ein paar Klicks (Okay, viele Klicks) später in Photoshop und dieses hervorragende Foto kam dabei heraus:

Jetzt zeige ich euch noch ein paar meiner absoluten Highlight- Fotos:




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Reiseblog Tunesien #13

Vergangene Woche habe ich euch zu den Öl- oder Olivenbäumen und zu den Feigenkakteen mitgenommen. Ich habe euch erzählt, dass Tunesien einer der wichtigsten Produzenten von Olivenöl ist und das man Feigenkakteen auch essen kann. Diesmal zeige ich euch Fotos von Straßenleben in Tunesien. 

Grillhuhn, Huhn, Grill, Essen, Tunesien
Grillhühner in Tunesien

STREETLIFE IN TUNESIEN

Diese Bilder möchte ich euch unbedingt zeigen, da sie zu meinen absoluten Favoriten zählen. Jedoch hat bis jetzt das Thema nicht gepasst. Aber was erzähle ich als Fotograf, der in Tunesien fotografiert hat zu Streetphotography, ohne etwas über die Fotografie zu erzählen? Richtig Ich werde euch wieder was über Essen berichten :-) . Diesmal nicht über Früchte, oder Fisch, sondern von Süßigkeiten. Ich hatte das große Glück, bei Familien zuhause sein zu dürfen und das echte Leben zu entdecken.

SÜßIGKEITEN

Tunesien gehört zu den Top 8 der Mandelproduzenten auf der Welt und deshalb darf sie in fast keinem Feingebäck fehlen. Die Mandel wird für Mandelmilch, Creme, Marzipan, Öl, Mehl und Mus verarbeitet. In einer dieser Arten findet man sie in jeder tunesischen Bäckerei. Süßspeisen stehen im gesamten Orient ganz hoch im Kurs und Tunesien braucht sich da auch nicht verstecken. Neben Mandeln bilden Honig, Pistazien, Orangenblütenwasser und Datteln die Hauptzutaten. Aus diesen Zutaten werden unglaublich süße und sensationell duftende Köstlichkeiten von den Bäckern gezaubert. In jeder Bäckerei liegt Jasminduft in der Luft. Ich sag’s euch, das ist der Wahnsinn! Da ich kein Foodblogger bin, schreibe ich euch keine Rezepte auf, aber ein paar Namen für die Bäckereien zum Nachbacken habe ich schon für euch.

Welche Süßigkeiten gibt es?

Da wären unter anderem:

 

Bambalouni … ich hab so eines in Sidi Bou Said gegessen. Ihr möchtet sowas euer ganzes Leben lang immer weider haben, denn es sind Ringel aus Hefeteig die nach dem Backen in Öl, Zucker und Honig gewälzt werden. Unbedingt noch warm, also ganz frisch genießen!

 

Makroud … besteht aus Weichweizengrieß, Butter, Salz, Dattelpaste, Zimt und natürlich Orangenblütenwasser. Einfach mal im Backofen probieren

 

Baklava .. das ist Blätterteig, der in mehreren Schichten übereinander gelegt wird. Dazwischen wird Dattel- oder Pistazienpaste gefüllt. Das Gebäck wird in Honig getränkt und in kleine Stücke geschnitten.

 

Halva … gibt es in Tunesien überall bei den fahrenden Händlern in den Städten zu kaufen. Halva ist auch als weißer Nougat oder türkischer Honig bekannt. Grundbestandteil sind Sesamsamen, Zucker Honig und Öl

 

Essen ist nich alles. Trinken ist auch ganz wichtig. Unbedingt probieren muss man Pfefferminztee. Er ist sehr stark, äußerst süß und kräftespendend. Wir Europäer haben Pfefferminztee anders im Kopf, als er in Tunesien schmeckt. Unter anderem , weil der Geschmack durch Pinienkerne hervorgehoben wird. Wenn ihr mal dort seid, müsst ihr unbedingt einen probieren!

KÜCHE IN TUNESIEN

Die tunesische Küche ist von vielen Einflüssen geprägt. Untern anderem sind das die Berber, die Araber, die Türken, dir Franzosen und die Italiener. Von jedem der Länder war Tunesien im Laufe der Geschichte besetzt. Grundlage der Ernährung sind Getreide, Nudeln, Grieß, Oliven, Olivenöl, Tomaten, Kartoffel, Kichererbsen, Bohnen und Karotten. Es gibt auch Hammel und Rindfleisch, Fisch und Meeresfrüchte und Huhn. In diesem Land habe ich das beste Grillhuhn in meinem Leben gegessen. Gekauft habe ich es an einem Straßenladen. Unbedingt probieren. Was liegt sonst noch am Teller? Es gibt Couscous und es wird Harissa verwendet. Untern Strick kann man sagen, dass die tunesische Küche so bunt ist, wie das Land selbst.

Jetzt zeige ich euch noch meine Streetphotography- Bilder:





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